Selbstgemachte BBQ-Sauce

Selbstgemachte BBQ-Sauce

Diese selbstgemachte BBQ-Sauce nach amerikanischem Vorbild wird euch aus den Socken hauen. Mit einer ganz speziellen Zutat, die die meisten von uns im Normalfall dann doch eher trinken, als sie zum Kochen zu verwenden: Coca Cola. Ja, ihr habt richtig gehört, Cola. Denkt man dann noch ein zweites oder gar drittes Mal darüber nach, so klingt der Gedanke dann doch gar nicht mehr so abwegig: Cola ist sehr süß bis leicht säuerlich und hat insgesamt ein sehr intensives Geschmacksprofil; das klingt doch stark nach der Basis der meisten BBQ-Saucen, oder?

Gut, einfach & rauchig

Selbstgemachte BBQ-Sauce
Die Sauce ist – hübsch verpackt und ggf mit Etikett – auch ein prima Mitbringsel .

Die Barbecue-Sauce ist auch in der Herstellung nicht schwer und vor allem schnell gemacht. Danach schön verpackt – ggf. noch ein kleines Etikett dran – ist sie auch wunderbar als kleines Mitbringsel oder Geschenk für jeden Grillfreund eine tolle Sache. Ich habe die Sauce beispielsweise einfach wieder in die kleinen 0,33-Cola-Flaschen gefüllt. Generell sind die kleinen Glasflaschen (gibt’s glaube ich sogar in 0,25l) hier noch hübscher und besser geeignet, aber ich habe im Supermarkt nur die Plastikbuddeln gefunden, die taten’s dann aber auch.

Für die leicht rauchige Note in der BBQ-Sauce konnte ich endlich einmal mein flüssiges Raucharoma verwenden, welches schon gefühlte Ewigkeiten bei mir im Kühlschrank stand. Ihr bekommt dieses sogenannte Liquid Smoke im Fach- oder Onlinehandel in kleinen handlichen 100-150ml Ampullen. Dieses Liquid Smoke ist der Knaller… passt auf, dass ihr euch nix davon versehentlich über die Finger träufelt, die riechen sonst tagelang wie ein geräucherter Schinken. Wer kein Liquid Smoke hat, kann alternativ auch geräuchertes Paprikapulver verwenden.

Zutaten für die BBQ Sauce

Für die Saucen-Mischung habe ich die folgende Zutaten verwendet, mit denen ihr am Ende ungefähr einen halben Liter Soße erhaltet:

  • 4 Cups Cola
  • 3 Cups Ketchup
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 3 kleine Zwiebeln
  • 1/2 Cup Worchester-Sauce
  • 1 EL Raucharoma
  • Chili-Flocken
  • Eine Zitrone

Zur eurer Information: Ein amerikanischer Cup entspricht in etwa 240 ml.

Und so wird’s gemacht

Schält zunächst die Zwiebeln und hackt diese in feine Stücke (meine Augen danken es mir jedes Mal, ich bin echt ein Mädchen) und verfahrt im Anschluss mit dem Knoblauch ebenso.

„Mithilfe der Chili-Flocken könnt ihr die Sauce nach belieben schärfen.“

Bratet dann im nächsten Schritt die Zwiebeln an, bis diese glasig sind. Gebt dann die Cola hinzu und kocht das Ganze auf. Bei schwacher Hitze lasst ihr das Ganze köcheln und reduziert die Cola im offenen Topf auf ca. die Hälfte der Flüssigkeit. Bei mir hat das in etwa 15 -20 Minuten gedauert. Gebt dann einfach den Ketchup, den fein gehackten Knoblauch, die Worchester-Sauce, das Raucharoma und den Saft einer halben Zitrone hinzu und lasst dass Ganze eine weitere halbe Stunde bei niedriger Temperatur und geschlossenem Deckel vor sich hin köcheln. Mithilfe der geriebenen Chili-Flocken könnt ihr die Sauce nach Belieben schärfen.

Zum Schluss lasst ihr das Ganze zunächst ein wenig runterkühlen und reibt die Sauce dann durch ein Sieb in einen entsprechenden Behälter mit Ausguss. Von diesem könnt ihr die Sauce später mit Hilfe eines Trichters ganz leicht in ein entsprechendes Gefäß einfüllen. Geeignet sind hier unter anderem auch Einmachgläser. Die selbstgemachte BBQ-Sauce hält sich im Kühlschrank problemlos mehrere Wochen.

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