Polenta-Paprika

Polenta-Paprika

Paprika vom Grill finde ich sind immer gut, in jeder Form, darum arbeite ich auch immer wieder gerne damit. Heute einmal in der Form der Polenta-Paprika, in der halbierte Paprikas mit einer Polenta-Mischung gefüllt werden. Dass gibt eine schöne satte Beilage, die relativ dezent schmeckende Polenta harmoniert hierbei hervorragend mit den sehr geschmacksintensiven Paprika, wobei diese nie dominieren.

Schwierigkeit: Einfach
Ihr benötigt:

  • Mehrere Paprika (eine Paprika reicht für zwei Hälften aka zwei Personen)
  • Fertige Polenta-Mischung zum Aufkochen
  • Champignons
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Salz & Pfeffer
Zutaten Polenta-Paprika
Ihr benötigt ein paar frische Paprika (für zwei Personen eine), Champignons, Pilze und natürlich die Polenta.

Die Zubereitung ist eigentlich auch relativ easy, das Ganze kann man auch wunderbar am Vorabend vorbereiten und dann ab in den Kühlschrank damit. Die Paprikas werden kurz gewaschen und trocken getupft, dann halbieren wir diese einmal feinsäuberlich längs, schön mit dem Messer ab durch die Mitte. Den grünen Stengel der Paprika lassen wir dran, dass macht dann optisch schön was her. Alles was sonst so drin ist in der Paprika: Raus damit. Am besten geht das ganz einfach mit einem Teelöffel, damit können wir die Paprika quasi sauber ausschaben und alle Kerne herausholen. Haben wir die Paprika dann einmal soweit vorbereitet, gehen wir an die Anrichtung der Polenta.

„Da wohl kaum einer Bock darauf hat, eine Stunde lang Polenta einzurühren, hat der Handel uns diese wunderbaren 5-Minuten-Polentas beschert“

Polenta einrühren
Nun wird die Polenta eingerührt und aufgekocht. Selbst die Fünf-Minuten-Polenta, die ich hier der Einfachheit halber genommen habe, geht gut in den Arm.

Die Polentamasse, die wir nachher in unsere Paprika füllen wollen, habe ich etwas angepasst. Ich habe mir hierzu ein paar Champignons geschnappt, und schön klein gehackt, dazu ein wenig Knoblauch und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Da wohl kaum einer Bock darauf hat, eine Stunde lang Polenta einzurühren, hat der Handel uns diese wunderbaren 5-Minuten-Polentas beschert, die einfach in heißes Wasser eingerührt werden und dann kurz aufquellen. Ich habe hierzu einen Liter Wasser aufgekocht, vier Löffel Gemüsebrühe hinzu gegeben und dann langsam den Maisgrieß eingerührt. Das Zeug wird relativ schnell ziemlich dicklich und man merkt schon bei diesen nur kurzen fünf Minuten warum Polenta kochen eine so anstrengende Arbeit ist.

Polenta in Paprika verteilen
Die Polenta wird dann mit einem Löffel in die Paprika gegeben und oben glattgestrichen. Anschließend wird das Ganze kalt gestellt.

Ist die Polenta-Masse dann einmal fertig, füllen wir diese in die Paprika, solange diese noch warm und flüssig ist. Erkaltet die Polenta, wird sie später schön fest. Die Polentamasse also mit einem Löffel schön in die Paprika drücken, so dass diese gut gefüllt sind und alles schön haftet. Die Polenta-Paprika dann abkühlen lassen und später entweder zunächst in den Kühlschrank oder direkt auf den Grill.

Polenta-Paprika indirekt grillen
Danach drehen wir die Paprikas und belassen sie noch eine ganze Zeit lang indirekt in der Kugel.

Fürs Grillen gebe ich die Polenta-Paprika zunächst ein paar Minuten direkt über mittlere Hitze, so dass die Polenta oben drauf ein wenig „kross“ wird und sich ein schönes Grillmuster auf unseren Paprika bildet, danach gehen Sie in den indirekten Bereich, wo sie durchaus einige Zeit bleiben können, bis die Paprika weich und verzehrfertig sind, das hat ja jeder gerne anders.

Fertige Polenta-Paprika
Die relativ dezent schmeckende Polenta harmoniert hervorragend mit den geschmacksintensiven Paprikas.
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