Heidschnucke vom Grill

Heidschnucke vom Grill

Gerade bin ich zurück von meinem einwöchigen Urlaub in der Lüneburger Heide. Nachdem ich die Begeisterung meines Sohnes für die dortige Tierwelt und die für die Heide typischen Weideschafe, die Heidschnucken, wecken konnte, dachte ich mir, es sei doch keine schlechte Idee, mir zu Hause gleiches Tier einmal auf den Rost zu werfen. Beim Fleischer meines Vertrauens ins Egestorf bin ich dann fündig geworden. Unsere Aufstellung: Drei kleine, aber feine Koteletts sowie zwei schöne Filetstücke aus dem Rücken der Heidschnucke. Alles in allem zu einem stolzen Preis, aber watt nix kost is ja bekanntlich auch nix.


„Ich habe mir für die Heidschnucke eine ganz einfache Würzmischung gemacht, bestehend aus etwas grobem Meersalz, Pfeffer, Paprika, ein paar wenigen Chili-Flocken und erwähnten, fein gehackten Rosmarin.“

Die Fleischstücke selbst waren vom Metzger schon küchenfertig vorbereitet, so dass es hier nicht wirklich viel zu tun gab, ausser sich einen passenden Rub auszudenken… für mich passt zu Lamm oder Schaf eigentlich immer frischer Rosmarin ganz gut, außerdem war die Kräuterwand im Garten gerade voll mit dem Zeug. De facto habe ich mir eine ganz einfache Würzmischung gemacht, bestehend aus etwas grobem Meersalz, Pfeffer, Paprika, ein paar wenigen Chili-Flocken und erwähnten, fein gehackten Rosmarin.

Das Kotelett sowie das Rückenfilet wird dann mit einer dünnen Schicht Öl bepinselt, damit es die Würzmischung auch besser hält und dann auf den Grill geschmissen. Beim Kotelett habe ich mich dabei an mein übliches Vorgehen für kurzgegrilltes gehalten, sprich über direkter Flamme kurz von beiden Seiten angebraten und fertisch is. Das Rückenfilet war etwas dicker, daher ging es nach dem Kuss durch die direkte Flamme nochmal ein paar Minuten auf die indirekte Seite der Kugel. Die Heidschnucken-Filet darf hierbei bei Druck mit dem Finger ruhig noch etwas nachgeben, eher so wie ein englisches Steak sich mit der Daumenprobe anfühlt. Das Fleisch selbst ist nach dem Anschnitt dann leicht zartrosa.

Der Geschmack der Heidschnucke hat mich im Übrigen vollends überzeugt. Gerade das Filet war unheimlich zart und saftig und toll im Geschmack; der doch hohe Preis dieses feinen Stücks Fleischs hat sich gelohnt.

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