Feta vom Grill in Honig-Walnusskruste

Feta vom Grill in Honig-Walnusskruste

Feta vom Grill ist eine Vorspeise, die sich gerade zu allen winterlichen Gerichten anbietet, ist dieser leckere Salzlaken-Käse in Honig-Walnusskruste. Aber auch als kleiner Snack für Zwischendurch oder für bescheidenere Menschen als Hauptspeise ist er bestens geeignet. Dampfend warm kommt der Feta vom Grill auf den Teller, der salzig-würzige Fetakäse schmeckt warm gleich doppelt so gut und harmoniert hervorragend mit den Walnüssen und dem karamellisierten Zucker auf dem Honig.


 

Zutaten für den Ziegenkäse in Walnusskruste
Die Zutaten für unseren Käse sind überschaubar: Neben dem Feta als Namensgeber gesellen sich Honig, brauner Zucker und Walnusskerne.

Bei Vorspeisen gilt für mich mehr denn je: Einfach muss es gehen oder es muss schön vorzubereiten sein. Man ist schließlich faul und bei mehreren Gängen muss es dann auch mal schnell gehen. All das trifft auf diesen wunderbaren Käse zu. Unkompliziert und mit wenigen Schritten anzurichten, wird er abschließend in Backpapier verpackt und kann bis zur finalen Verarbeitung ruhen.

Was benötigen wir für den Feta in Honig-Walnusskruste? Unser Setup ist durchaus überschaubar.

Schwierigkeit: Einfach
Ihr benötigt:

  • Ein oder zwei Pakete Feta
  • Walnuss-Kerne (frische Walnüsse oder fertig aus der Tüte, wie man mag)
  • Braunen Zucker
  • Honig

Die Panade herstellen

Im ersten Schritt stellen wir unsere „Panade“ für den Feta vom Grill her. Hierfür mischen wir Walnusskerne ganz einfach im Verhältnis 3:1 mit braunem Zucker (1 Teil Zucker auf 3 Teile Walnusskerne).

Walnusskerne gibt es sicherlich auch fertig gehackt, oder man nimmt ganze Walnüsse. Die wollen allerdings zunächst geknackt werden, da springt der Aufwand aus meiner Sicht wieder unverhältnismäßig nach oben. Ich für meinen Teil hab mir einfach vom DMV (Discounter meines Vertrauens) ganze Walnusskerne in der Tüte geholt, die einmal in meinen kleinen Küchenmixer gegeben und mit ordentlich Umdrehung zerhäxelt. Die kleingehackten Kerne wurden dann mit dem Zucker wie oben angegeben vermengt. Zeitauwand: 1 Minute. 🙂

Den Feta panieren…

Käse mit Honig bestreichen
Der Käse wird mit Honig von allen Seiten bepinselt und dann jeweils von allen Seiten in das Walnuss-Zucker-Gemisch getunkt.

Je nachdem, in welcher Portionsgröße der Handel denn nun unseren Feta daherbringt, sollten wir ihn in zwei oder mehr Teile schneiden, ganz nach Geschmack. Meine Stücke passen ungefähr in eine Handfläche (meine Handfläche, keine Basketballerpranken, wobei Menschen mit großen Handflächen tendenziell auch mehr essen könnten).

Mit einem Löffel träufeln wir etwas Honig auf jede Seite und verstreichen den Honig mit einem Pinsel. Die Walnuss-Panade von eben geben wir auf einen flachen Teller und wenden nun die mit Honig beträufelten Feta-Pakete von jeder Seite in der Panade.

Wie beim Schnitzel… immer ordentlich durchziehen…

… und ordentlich verpacken

Verpackte Käsebonbons

Da wir Weihnachten ja gerade erfolgreich hinter uns gebracht haben, sind wir das Verpacken diversester Dinge ja bereits gewohnt und sollten noch durchaus geübt darin sein. Unsere Feta-Pakete wandern jetzt mittig auf einen Bogen Backpapier. Für meine kleinen Käsepäckchen reichte jeweils ein halber Bogen Backpapier aus..

Das Papier wird dann oben und unten einmal umgeschlagen und die Enden werden verdreht, das Ganze erinnert am Schluss stark an ein Bonbon. Die Enden binden wir dann mit einem Stück Kordel oder besser Küchengarn zu. Ihr seht also schon: Unser Käsehappen hinterlässt später nicht nur geschmacklich mächtig Eindruck, sondern kommt auch optisch als echter Hingucker daher.

Ab auf den Grill und dann warm genießen

„Nur warm macht der Feta so richtig den Unterschied“

Den Grill bereiten wir für indirekte mittlere Hitze (ca. 150-200°) vor.  Dann geben wir unsere Fetakäse-Pakete in den indirekten Bereich, schließen den Deckel und lassen das Ganze ca 30 Minuten backen. Den Feta lassen wir dann, nachdem wir ihn aus dem Grill geholt haben, ein wenig abkühlen und genießen ihn dann aber noch unbedingt warm.

Denn nur warm macht der Feta so richtig den Unterschied. Zusammen mit dem süßen Honig und den Nüssen sucht das Ganze echt seinesgleichen.

 

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