Die weltbesten Country Potatoes

Die weltbesten Country Potatoes

Ich mach es kurz und knackig: Heute stelle ich euch das Rezept für die wohl weltbesten Country Potatoes vor.

Das Rezept ist erstaunlicherweise diesmal nicht von mir, sondern von meiner Frau. Immer wieder schafft sie es, diese wunderbaren Kartoffel Wedges zu machen, die einfach so fantastisch gewürzt sind, wunderbar knusprig und innen drin mit dem puren Kartoffel-Aroma überzeugen.

Nun bekommt ihr heute exklusiv auf meiner Seite das Rezept zu diesen wunderbaren Kartoffelträumchen.

Country Potatoes
Außen wunderbar knusprig, lecker gewürzt, innen pure Kartoffel: Das sind die weltbesten Country Potatoes.

Für vier Personen benötigt ihr:

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • Einen Bund Thymian
  • Paprikapulver edelsüß
  • granulierte Zwiebeln
  • granulierter Knoblauch
  • Salz & Pfeffer
  • Rapsöl

Kartoffelspalten schneiden

Kartoffeln achteln
Die Kartoffeln werden in gleich breite Streifen geachtelt. Man kann hierzu übrigens, wenn die Kartoffeln ordentlich dimensioniert sind, auch den Apfellteiler von Ikea nehmen.

Zunächst einmal müssen wir unsere Kartoffeln in Form bringen.

Ihr könnt die Kartoffeln schälen, müsst das aber nicht. Ich bin der Meinung, die meisten Vitamine stecken auch hier unter der Schale, darum schäle ich die Kartoffeln in der Regel nicht. Stattdessen bürste sie aber mit einer harten Gemüsebürste unter fließend Wasser schön sauber.

Aus einer großen Kartoffel schneide ich in der Regel acht gleich große Wedges.

Wichtig ist, dass die Stücke nachher gleich groß sind, damit sie auch alle gleichmäßig garen.

  • Profi-Tipp: Die Kartoffeln lassen sich übrigens – zumindest wenn ihr große Kartoffeln habt, auch mit einem Country Potato Wedger schneiden.
  • Ultimativer Profi-Tipp: Statt über zwanzig Euro für gerade erwähnten Wedger auszugeben, nehmt ihr einfach den Spritta Apfelschneider von Ikea für knapp zwei Fuffzig. Das Ding sieht nicht nur ganz genau so aus wie das Rösle-Teil, sondern macht vermutlich auch noch exakt dasselbe.
  • Millionärs-Tipp: Und wer absolut zu viel Geld hat, holt sich diesen vergoldeten und mit Diamanten besetzten Orangen- und Kartoffelteiler.

Die weltbesten Country Potatoes würzen

Coutry Potatoes würzen
Die Country Potatoes werden mit etwas Rapsöl übergossen und darin geschwenkt. Danach kommt die Gewürzmischung darübebr und es wird erneut gut geschwenkt, damit sich alles verteilt.

Die Kartoffelspalten geben wir nun in eine Schüssel. Zum Würzen geben wir zwei bis drei Esslöffel Raps-Öl über die Kartoffeln.

Nun kommen Paprikapulver, frischer Thymian, Salz & Pfeffer, granulierte Zwiebeln sowie Knoblauchpulver dazu.

Meine Frage nach den genauen Mengen beantwortete meine Frau nur lapidar mit: Nach Gefühl. Sie ließ sich dann allerdings doch noch entlocken, dass sie im Normalfall eine Menge Paprika verwendet.

Ebenso nach Gefühl würde ich also sagen: Fünf Teile Paprika, drei Teile Thymian und den Rest zu je einem Teil.

Die Kartoffeln werden jetzt in der Schüssel so lange geschwenkt, bis sich die Würzmischung und das Öl gleichmäßig auf den Kartoffelspalten abgesetzt hat.

Country Potatoes vom Grill
Die Country Potatoes können einfach in einer Gemüseschale gemacht werden. Zwischendurch sollte die Schale immer mal wieder ordentlich durchgeschüttelt werden.

Die Kartoffeln könnt ihr natürlich auf den Grill machen.

Das Problem, dass ich hier oftmals habe: Ich habe nix passendes an fleischigem Grillgut, was ich daneben setzen kann, daher mache ich die Country Potatoes dann tatsächlich meistens im Ofen. Die Kartoffeln benötigen nämlich zum Einen mit ca 200° relativ hohe Hitze und müssen aber auch insgesamt ca 40° Minuten im Ofen verweilen.

Nach der Hälfte der Zeit könnt ihr die Kartoffeln entweder einmal mit einem Pfannenwender oder ähnlichem drehen oder ihr schüttelt die Grillschale oder das Backblech mal gut durch, so dass sich alles dreht.

Die Kartoffeln esst ihr idealerweise zügig nachdem sie aus dem Ofen kommen, dann schmecken sie am besten. Zu den Kartoffeln passt ganz hervorragend ein Dip aus Sour Cream oder auch Tzatziki.

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2 Comments

  1. Moin,

    schönes Rezept. Ich mach sie ähnlich. Allerdings sprichst du einmal von Rapsöl und dann von Olivenöl. Ich bevorzuge die Olive.
    In einem Frischhaltebeutel kann man prima marinieren. Ich kippe alles darein und lass sie zwei Stunden ziehen.
    Perfekt wird es dann, wenn jede einzelne Wedge mit der Schale nach unten auf das Blech gestellt wird.

    1. Danke für den Hinweis, weiß auch nicht wie mir das Olivenöl in die Bildunterschrift gelangt ist. Wir verwenden in der Regel Rapsöl, da es etwas geschmacksneutraler ist, sicherlich aber auch mal Olivenöl, wenn kein Raps greifbar ist. Anmerkung meiner Frau zu den auf die Schale gestellten Wedges: „Das probiere ich, wenn die Kinder ausgewachsen sind und nicht mehr quengelnd neben mir in der Küche stehen“. 🙂 Aber Recht hast du sicherlich, die Bräunung ist dann schön gleichmäßig.

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